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Ausbildung/Sport

Schon mit dem Welpenalter ........

...... in der Regel ab der 9. Woche, wenn der Welpe sich an das neue Zuhause gewöhnt hat, fängt die Fase des lernens an. Das Welpenspiel fördert die Prägung und Sozialisierung Deines Hundes mit seinen Artgenossen. Da erwachsene Hunde nicht in dem Maße mit dem "Jungvolk" spielen wie Welpen, ist es für Euren Hund wichtig, Erfahrungen mit anderen Welpen zu sammeln.
Mit gleichaltrigen Hunden wird ordentlich herumgetobt, und nebenbei noch ein wenig für das spätere Leben getan. Was Dein Hund in diesem Alter lernt, daß vergißt er sein Leben lang nicht mehr. Später wird es für Dich bei der Begegnung mit anderen Hunden wesentlich problemloser ablaufen, wenn Dein Hund als Welpe die richtige Sozialisierung erfahren hat.
Ihr solltet mit Eurem Welpen an der Spielstunde möglichst frühzeitig teilnehmen, jedoch nicht vor der 9. Lebenswoche. Je nach Entwicklung des Welpen endet die Spielstunde ca. im 6. Lebensmonat.
 

Was ein Hund im Welpenalter lernt wird er für sein ganzes Leben behalten und immer wieder abrufen können.
Ganz nebenbei lernst Du noch viele andere Hundehalter und eine Menge Kniffe und Tips zur Hundehaltung kennen. Ganz wichtig ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Welpen sollen spielen und toben, und nicht arbeiten. Welpenspielstunden, bei denen schon im Welpenalter mit Unterordnungsübungen begonnen wird, solltest Du schnell wieder verlassen. Gut hingegen sind kleine Übungen die der Bindung an den Hundehalter dienen, oder das Üben eines Tierarztbesuches.


Ausbildung ist wichtig, macht Spaß .......

...... und fängt beim Junghund an. Die Junghunde und ihre Halter arbeiten in einer Gruppe mit erfahrenen Hundeführer oder auch Übungsleitern. Werden Übungen wie Verhalten im Straßenverkehr oder in größeren Menschengruppen durchgeführt, sollte natürlich auch eine Menschengruppe zur Verfügung stehen.
Der Ausbildungsstil hat sich wie in allen anderen Bereichen der Hundeausbildung stark gewandelt. Wir wissen heute, daß wir über positive Bestärkung ein freudigeres Arbeiten ernten als mit Drill.
Junghundekurse werden als Kurs über ca. 10 Wochen angeboten. In der Regel wird 1 x pro Woche geübt, durch kleine Spielpausen unterbrochen 1 Std. Anschließend dürfen die Hunde in einem vom übrigen Platzbetrieb getrennten Bereich frei spielen. Während des Spielens sollte immer ein erfahrener Hundeführer oder Übungsleiter dabei sein. Da sich die Hunde in diesem Alter (5 - 8 Mon.) in der Rangordnungsphase befinden, kommt es hier schon mal zu kleinen Rangeleien. Den Hundehaltern muß werklärt werden wie sie sich in diesen Konfliktsituationen am besten verhalten sollen. Das gibt natürlich auch Sicherheit auf den täglichen Spaziergängen.
 

Die Lernziele der Gruppe sind nicht immer gleich. Es kommt auf die Zusammensetzung der Teilnehmer und deren Hunde an. Werden von einem Hundehalter in einer Übungsstunde gravierende Probleme geschildert - z.B. "mein Hund jagt Jogger oder Radfahrer"- wird natürlich an diesem Verhalten gearbeitet. Jeder Kurs hat feste Lerninhalte, doch sture Planung macht wenig Sinn. Es ist nicht wichtig dem Hund innerhalb von 10 Wochen " Sitz ", " Platz ", " Fuß " in Perfektion bei bringen zu wollen, sondern sinnvoll ist die Hundehalter so zu schulen, daß sie in der Lage sind mit ihrem Hund zu arbeiten und kleine Fortschritte aber auch mal Rückschläge richtig zu werten.

Wir zum Beispiel arbeiten mit Beute- und Futtermotivation, für die jeweilige Hunde muß die geeignetste Methode gefunden werden. Das richtige Loben sollte ab der ersten Stunde gelernt und praktiziert werden und viele Hundehalter sind überrascht wie schnell und freudig ihr Hund Kommandos ausführen kann.



 
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